Druhý zhudebněný fragment z Euripida

TitleDruhý zhudebněný fragment z Euripida
Publication TypeJournal Article
Year of Publication1986
AuthorsČerný, MK
Ancient AuthorsEuripides Trag. (TLG 0006)
JournalListy filologické
Volume109
Issue3
Pagination132-140
Abstract

Der Aufsatz informiert über den Fund von einem Fragment aus Euripides' Iphigenia in Aulis, das auf dem Papyrus Leiden Nr 510 gefunden wurde. Es handelt sich um die Teile der Verse 1500—1509 und 784—792, die letzteren mit Notenzeichen. Im Aufsatz wurden die bisherigen Publikationen, Lesungen und Deutungen (D. Jourdan-Hemmerdinger, G. Comotti und Th. J. Mathiesen) verglichen und kritisch untersucht. Die Aufmerksamkeit wird sowie dem Text, der u. a. eine bessere und wahrscheinlich ursprüngliche Lesung der problematischen Stelle der Verse 791—792 bringt, auch der Musik gewidmet. Da wird die Lesung Mathiesens im grossen und ganzen angenommen, doch auf einige Widersprüche hingewiesen (besonders zwei Γ über derselben geteilten Silbe „TA-AC am Anfang der letzten Zeile — Γ ⊏ wird vorgeschlagen). Auch versucht der Autor die „chaotische“ Mischung von Vokal- und Instrumentalnotenzeichen zu beschränken, indem er in ein Rest von gleichbedeutenden A sehen will und in λ um einen Ton höheres, jedoch mögliches λ aber es kann auch λ in dieser höchsten Lage in der Zeit nicht völlig stabilisierten Notationssysteme Möglich sein. Das ⊏ sei Ersatz für äquivalentes Z dessen ältere Form I mit Iota verwechselbar wäre. Die Unmöglichkeit das Fragment als Ganzes in einem einzigen Tonos zu erklären kann als Stilmerkmal der Musik der Neuerer „um den neuen Dithyrambos“ zu denen Euripides nahe standgedeutet. Auch wird auf die Strukturverwandtschaft der Melodik mit der Beschaffenheit und der Spieltechnik des Aulos hingeiweisen. [https://www.jstor.org/stable/23470453]

URLhttps://www.jstor.org/stable/23470453

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